Sonntag, 24. Mai 2009

24.05.2009 Mirror Lake und Rafting

Nachdem uns der gestrige Tag noch gut in den Knochen steckte, haben wir es heute ruhig angehen lassen. Da wir aber wussten, dass der Park wieder rappelvoll seien wird, sind wir wieder früh zum Frühstück gen Mirrorlake aufgebrochen. Hier haben wir an einer ruhigen und einsamen Stelle schön Picknick gemacht und den Vögeln beim Aufwachen zugesehen. Das war sehr entspannend, bis die ersten Asiaten, die den Park gemietet zu haben scheinen, auftauchten und mit ihrer sich offensichtlich über die Lautstärke definierten Sprache breitmachten. Natürlich war es für die Blagen ein riesen Spaß Steine und Stöcke in den See zu schmeißen - also keine schönen Mirrorlake Bilder... Man war verführt das ein oder andere Rotzblag hinterher zu werfen. Nur schnell weg. Highlight auf dem Rückweg: Die meisten Asiatenfrauen haben Sonnenschutzschirme auf dem Kopf, die von Größe und Tönung jederzeit vom TÜV als Schweißmasken abgenommen würden - Safety First!!! Kein Wunder das die im Gesicht alle wie frisch gebleicht aussehen...
Gegen Mittag war die Warteschlage vor dem Eingang an der 140 ca. 2 Meilen lang...
Raus ging es jedoch zügig und wir haben noch etwas die Sonne auf unseren
Terrassen genossen, bevor es für uns jüngere zum Rafting ging. Die Tour haben wir wieder bei der Firma vom letzten Jahr gebucht. Hier habe ich auch den Guide von letztem Jahr angefragt und bekommen. Hello again...
Kiger war schwer begeistert, dass ich ihn angefragt habe und auch nach der "Surfing-Rapid" fragte. Er ist sonst immer das Sicherheitsboot und konnte sich so endlich mal an der Welle versuchen. Nach einer ausgiebigen Sicherheitseinweisung ging es dann auf den wieder Hochwasser führenden Merced. Man kann hier nicht viel zu sagen. Es war einfach geil...Christian hatte schon recht zu Beginn die Arbeit verweigert und versucht sich in den Fluss zu flüchten, wurde jedoch wieder von uns eingeholt und wieder an Bord gezogen. Alle müssen paddeln! Dieses Erlebnis ließ unsere beiden amerikanischen Mitfahrerinnen etwas erblassen (sie hatten eh kaum Farbe, waren also jetzt völlig blutleer...), ließen sich aber dennoch überzeugen mit uns den Ritt auf der Welle zu wagen. Die Chance das mindestens einer unfreiwillig das Boot verlassen würde stand bei 95%. Wir haben uns aber nicht lumpen lassen und das ganze Boot gekentert. Keine halben Sachen!!! Es war ein kurzes Surfvergnügen. Die anderen Boote haben uns aber alle aus dem ar...kalten Merced gerettet und wieder zurück an Bord gebracht. Man kann es nicht beschreiben - es war geil und Bilder sagen mehr als tausend Worte... Die Fahrt war jeden Cent wert! Wir kommen nächstes Jahr wieder und dann wird länger gesurft!!!
Die Erlebnisse haben wir dann wieder bei Wein und Bier auf der Terrasse nachbereitet und uns imaginär vom
Yosemite verabschiedet. Aber niemals geht man so ganz...

Kommentare:

  1. Hi Waldi , man sieht das Ihr Spaß hattet beim Rafting. Tolle bilder...
    gruß Mike

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  2. Wow... was für ein Erlebnis !!!

    LG Ingrid

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