Sonntag, 20. Mai 2012

20.05.2012 Out of Paradise


Heute war wieder mal ein Tag des Abschied nehmens. Wir setzen heute nach Oahu über- unserer letzten Insel. Da der Flug erst um 14 Uhr geht, verbringen wir den Vormittag noch am Strand und genießen die Sonne und das Meer. Dabei blättere ich mal wieder in einem Immobilienmagazin. Hier sind die Preise noch am günstigsten – wenn da überhaupt von sprechen kann…
Kugelfisch
Koffer packen, auschecken und wieder mal ab zum Flughafen. Das ist eine Sache die etwas nervt. Mir persönlich würde ein übersetzen mit Fähre bessre gefallen. Nicht das lästige Wiegen des Koffers und das umpacken für ein paar Gramm. Alle Getränke leermachen oder wegschmeißen.  Mit ner Fähre könnte man einfach alles ins Auto packen, übersetzen und weiter ginge es im Geschäft. Dadurch, dass  die ganze Security- und neuen Mietwagengeschichte wegfallen würde, würde es sich bestimmt auch zeitlich nichts nehmen. So hat man für 15min Flug einen Zeitaufwand von 4 Stunden – ein halber verschenkter Tag.
Nun ja, die Flughäfen sind ja alle sehr überschaubar.  Die Terminals sind alle sehr offen gestaltet und so kommt zumindest keine Hektik auf und das Hang Loosen kann weitergehen…
Von wegen. Habe ich die oberen Zeilen noch auf Kauai geschrieben, schreibe ich jetzt mit einem leichten Kulturschock. Waikiki. Honolulu - das japanische Mallorca mit Vegasattitüden...
Waikiki vom Diamond Head aus
Aber der Reihe nach: Mareike ist wieder Gepäckbeauftragte, ich zeichne mich für den Mietwagen verantwortlich. Jau, Cabrio haben wir nicht. Die sind alle in der Waschanlage - dauert mindestens 30 min. Wie wäre es denn mit nem tollen Midsize - ein Avenger - ohne Aufpreis? Habe ich nen rostigen Pfeil im Kopf? Noch so´n Ding und ich lass sofort den Manager kommen... Gib mir doch den Challenger da vorne - Nö, der ist ne andere Klasse. Ach was. Nach 25min Wartezeit sitze ich nem abgerockten Vorjahresmustang. Naja, Hauptsache weg hier. Wir fahren auf dem Highway in Richtung Waikiki - die Bettenburgen, die aus dem Nichts auftauchen, lassen Assoziationen an die Anfahrt auf Vegas aufkommen. Die ganze Hektik passt so gar nicht zu dem Hang Loose der letzten Tage...
Nun ja, eben im Hotel einchecken. Problemlos. Super Zimmer - alles neu.
Waikiki Beach
Und was haben wir gelernt was man tut wenn man etwas Orientierungslos ist? Richtig. Feldherrenhügel suchen, Überblick verschaffen, Lage bewerten. Das machen wir vom Diamond Head aus. Den "Trail" bringen wir in 15min hinter uns. Aussicht ist toll. Aber ein wenig schockt es einen auch. Ja gut, ganz unvorbereitet sind wir ja nicht nach Waikiki gekommen - aber es ist doch heftiger als gedacht. Von hier oben kann man sehen, dass über dem Bergen im Landesinneren dunkle Wolken aufziehen. Also heute kein Tantalus Drive. Wir parken das Auto und schlendern etwas am Waikiki Beach entlang.
Der Vegas Strip in klein. Auch hier sind Elend (sehr viele Obdachlose und Gestrandete) und Glück (sehr viele Leute mit Geld)  auffällig stark beieinander...
Alles fest in asiatischer Hand. Muschi Muschi.
Abendessen gibt es in ner amtlichen Burgerschmiede. Sehr lecker. Sehr nah an der Cool Cat. Und endlich hat Mareike wieder Cocktail & Fish - was soll jetzt morgen noch schief gehen? Heute brauchen wir dem Wettergott keine Opfer bringen, sondern müssen uns Waikiki schön trinken - Prost!

Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch
    zum Geburstag

    vom Housesitter
    und Anhang

    PS. Eure Ranch steht noch !?

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  2. Danke schon mal! Obwohl wir ja 12 Std. in der Zeit zurück sind - ein bisschen Zeit in den 20ern habe ich also noch...

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  3. Waikiki... den Kulturschock glaub ich Euch sofort, als meine selten vor ein paar Jahren mit Bildern von da ankamen, hab ich nur gesagt: Hau ab! :-) Der Kugelfisch ist der Hammer, der soll ja nicht ganz ungefährlich sein... ich mach schonmal ein Geburtstagsbierchen auf... Prost...

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    1. Nun ja, wir haben den ja nicht gegessen - habe auch schon ein paar Bierchen auf ;-)

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